Der Mensch ist ein soziales Wesen. Neben den sozialen Kontakten zum kognitiven Austausch ist auch die körperliche Nähe ein erstrebenswertes Bedürfnis des Menschen. Das größte Sinnesorgan des Menschen ist die Haut. Mit zahlreichen sensorischen Rezeptoren spürt die Haut Berührungen, Druck, Temperatur und auch Schmerz. Die empfundenen Reize werden über die Nervenbahnen an das Gehirn weitergeleitet.
In einer Partnerschaft sind die Bedürfnisse nach körperlicher Nähe und sexueller Befriedigung in der Regel befriedigt. Für Singles fällt es oftmals schwer einen Partner zu finden, der optimal zu einem passt. Um auf der Suche nach dem richtigen Partner dennoch nicht auf körperliche Zuneigung verzichten zu müssen, gewinnen sogenannte Sextreffen zunehmen an Bedeutung.

Unter einem Sextreffen – vulgär auch als Ficktreffen bezeichnet – wird ein unkompliziertes Treffen verstanden, welches oftmals entweder direkt in einem Hotel, bei einem der Personen zu Hause oder zunächst in einer ausgewählten Location stattfindet. Sind sich beide Parteien sympathisch, wird gemeinsam entschieden miteinander intim zu werden. Die Vorteile eines solchen Treffens liegen auf der Hand. Das Bedürfnis nach sexueller – und körperlicher Nähe wird gestillt und im Gegenzug sind keinerlei Verpflichtungen zu entrichten. Die Treffen können je nach Absprache ungezwungen stattfinden. Die Parteien haben nicht den Druck regelmäßigen Kontakt zum Gegenüber zu halten. Im Vordergrund liegt den Anwendern von Sexdates häufig der Spaß und die unkomplizierte Abwechslung.
Die besten Wege jemanden zu finden, der ebenfalls an den sogenannten Sexdates interessiert ist, ist über das Internet. Verschiedene Portale bieten den Austausch von dem interessierten Personenkreis an. Nach der Erstkontaktaufnahme wird zunächst geschrieben oder der andere per Telefonaten näher kennengelernt. Natürlich gibt es auch Persönlichkeiten, welche schneller nach dem Erstkontakt die Entscheidung treffen, mit dem anderen Verkehren zu wollen.
Wer nimmt an Sexdates teil? An den Sexdates nehmen unabhängig vom Geschlecht, der Herkunft, des sozialen Status und der finanziellen Situation, Menschen jeder Altersklasse teil. Oftmals sind es Singles, welche neben dem beruflichen Alltagsstress ihr Bedürfnis nach körperlicher Zuneigung stillen möchten. Aber nicht nur Singles machen sich auf der Suche nach sexuellen Austausch. Ebenso beliebt ist diese Praktik bei bereits vergebenen Paaren. Ist der Partner darüber nicht in Kenntnis gesetzt, spricht man vom Fremdgehen. Die sexuelle Befriedigung hat für jeden Menschen einen anderen Stellenwert. In mancher Hinsicht kann der intime Wechsel von Geschlechtspartnern auch einen belebenden Effekt für die Beziehung haben. Wichtig hierfür ist der rege Austausch des Paares und die Offenheit. Neben diesen Aspekten spielt auch das Vertrauen eine große Rolle. Wichtig ist es, dass sich die Partner vertrauen und an die abgesprochenen Regeln halten.
Sexdates sind im Allgemeinen also eine gute Möglichkeit neben Kontakt knüpfen und befriedigen von verschiedenen Bedürfnissen auch eine bestehende Beziehung zu beleben.
Der Sicherheitsaspekt sollte hierbei nicht vernachlässigt werden. Somit ist es also bedeutend, eine Person über ein solches Treffen einzuweihen. Da die Kriminalität auch in Hinsicht auf Saxdates keinen halt macht, ist es wichtig jemanden über den Standort zu informieren.
Zusätzlich ist es sehr wichtig, sich vor Geschlechtskrankheiten zu schützen. Am empfehlenswertesten ist die Verwendung von Kondomen. Diese schützen nicht nur vor einer potenziellen Schwangerschaft, sondern auch vor Geschlechtskrankheiten.
Wenn diese Inhalte verinnerlicht wurden, steht einem erfolgreichen Sexdate nichts mehr im Wege.